The event for software architects

When

10th to 11th October 2018

Where

Munich

The Architecture Gathering 2018

Digitaler Wandel: Softwarearchitektur als Erfolgsfaktor.

Der digitale Wandel ist ein Prozess mit einer nie dagewesenen Dynamik. Und wir schwimmen mittendrin. Viele von Ihnen sind zu diesem Zeitpunkt unsicher wie diese neue Prozesse unsere Arbeitswelt verändern werden. Wir sind agil wie nie und trotzdem selten schnell genug. Fast täglich werden neue Bereiche unserer Lebens- und Arbeitswelt digitalisiert, entstehen neue Strategien und Konzepte, um den Wandel weiter nutzen- und gewinnbringend voranzutreiben. Die Nachfrage nach innovativen Softwarelösungen wächst inflationär. Gleichzeitig schaffen neue Technologien und Methoden ein ganz anderes Verständnis dafür, was Software ist, wie Software entsteht und funktioniert.

Die Monolithen vergangener Tage werden abgetragen und in kleine, unabhängige Pakete zerlegt. Das ermöglicht den Aufstieg in die neue Champions League, eine neue Prozessumgebung von Microservices, Continuous Delivery, DevOps, Cloud & Co. Die Fragmentierung von Software ist zum Erfolgsmodell geworden. Umso entscheidender ist die Architektur als ordnendes Prinzip und Qualitätsgarant für das Gesamtkonstrukt. Genau das ist unser Thema:

The Architecture Gathering 2018 rückt die Softwarearchitektur als Erfolgsfaktor in den Mittelpunkt.

Im Konzert von Digitalisierung und digitaler Transformation sind Softwarearchitekten Komponist und Dirigent zugleich. Sie geben den Takt vor für die einzusetzenden Technologien, Tools und Methoden. Sie priorisieren offene Themen und führen die relevanten Entscheidungen herbei. Sie komponieren die Struktur der Software aus den Anforderungen, arrangieren die laufenden Veränderungen, gewährleisten Qualität und Kompatibilität der Services. Je komplexer Software heute wird, desto größer werden Wert und Stellenwert der Architektur.

Weil der Weg hin zu agiler Organisation und innovativer Methodik sich nicht mit PowerPoint-Charts bewältigen lässt, sollen praktische Beispiele im Vordergrund stehen. In über 20 Fachvorträgen wollen wir aufzeigen, was, wie und warum die Softwarearchitektur erfolgreich macht.

Wir freuen uns jetzt schon auf die gewohnten anregenden Diskussionen im Anschluss und auf ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern, Freunden und Partnern.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an der TAG 2018 vom 10.-11.10 bis in München.

Insbesondere stehen für mich unsere gemeinsamen Diskussionen und das persönliche Kennenlernen von neuen Teilnehmern sowie der Austauschmit Partnern und Kollegen im Mittelpunkt.

Powered by

The International Software Architecture Qualification Board is a non-profit organization that brings together professional software architecture experts from industry, consulting, training, academia and other organisations.

Organized by

SIGS DATACOM is an international and vendor-neutral company offering further training in the field of information technology.

Conference Schedule

Here is our hand-picked conference program

09:00 - 10:00

Keynote: Digitalisierung über Unternehmensgrenzen hinweg

Carola Lilienthal

Wie in jeder Großstadt leiden auch in Hamburg die Autofahrer, Fahrradfahrer und Fußgänger unter Baustellen und Staus. Besonders ärgern wir uns, wenn erst die Fahrbahndecke erneuert wird und dann einen Monat später die Straße oder der Fußweg erneut aufgerissen wird, um Stromleitungen oder Rohre zu erneuern. Muss das sein? In Hamburg wird das Baustellen- und Verkehrsmanagement gerade über Unternehmensgrenzen hinweg digitalisiert, um zwischen allen Beteiligten eine agile Abstimmungsprozess zu ermöglichen. Dieser Vortrag fasst zusammen, welche Erfahrungen man auf organisatorischer, architektonischer und menschlicher Ebene bei dieser Unternehmens-übergreifenden Digitalisierung machen kann.

10:00 - 10:30

Kaffeepause

10:30 - 11:30

Multiple Selves?! Growing leaders applied.

Cosima Laube

Mindfulness is well-known for reducing stress but how does it fit with agile and lean thinking in a fast-paced high-tech world?In this session we will first look into language, identity and awareness and how these rather basic 'human things' are relevant for modern leaders like e.g. software architects. I will guide you with the help of a validated psychological model how to identify and strengthen your leadership abilities. It does very well as it supports developing authentic human beings who know when to lead and when to follow even in complex environments. It helps to grow responsible, resilient and courageous individuals who contribute to a 'whole' by delivering value in a sustainable manner. In this session we will first look into language, identity and awareness and how these rather basic 'human things' are relevant for modern leaders like e.g. software architects. I will guide you with the help of a validated psychological model how to identify and strengthen your leadership abilities. Together we make connections to where you are right now and which techniques you can take right away to integrate mindfulness directly in your (professional) life to actually take the next step towards your best possible selv(es).

11:30 - 11:45

Raumwechsel

11:45 - 12:45

Architektur, Organisation, Prozesse & und Menschen

Stefan Tilkov

Keine Präsentation über moderne Architekturen ohne „Conways Law“: Der Zusammenhang zwischen Organisationsstruktur und Architektur ist mittlerweile fast ein Allgemeinplatz. Aber was machen wir aus dieser profunden und doch gleichzeitig trivialen Erkenntnis? Mit diesem Vortrag werden wir versuchen, gemeinsam einen Blick auf Herausforderungen, Patterns und Antipatterns von Architekturarbeit in der Praxis zu werfen – und daraus möglichst konkrete Empfehlungen für die tägliche Arbeit abzuleiten.

12:45 - 14:15

Mittagspause

14:15 - 15:15

Evolution der Enterprise Architektur im Zeitalter der Digitalisierung

Hansrudi Ruoss

Die Allianz befindet sich mitten in einer großen, global ausgerichteten digitalen Transformation. Gestartet unter der Überschrift EAM 1.0 wurde zunächst die Standardisierung und Governance für eine SOA basierte Architektur fokussiert. Mit der Digitalisierung ist nun eine weitere Neuausrichtung des EAM erforderlich. Der Vortrag erläutert, wie die Allianz dies umsetzt und stellt in diesem Zusammenhang das neue EAM 2.0 der Allianz vor. Wichtige Eckpunkte der Transformation wie agile Softwareentwicklung in Co-Locations, Fokussierung auf die Kundenzentrierung und die Entwicklung von globalen Software Lösungen werden beispielhaft erläutert und diskutiert.

15:15 - 15:30

Raumwechsel

15:30 - 16:30

Wie „hard“ analysieren und entwickeln Sie Ihre eigenen „Soft-Skills“?

Ali Akbarian

Wenn es Ihnen an IT-Know-How (Hard Skills) fehlt, sind Sie sofort Aufmerksam und aktiv. Wie Aufmerksam sind Sie bei fehlenden Soziale Kompetenzen (Soft Skills)?  Aktives Beobachten,  bewusste Priorisierung und gezieltes Handeln sind die Schlüssel für die erfolgreichen Begegnungen mit anderen Menschen aus Ihrem Team und bei Ihren Kunden.  Herzlich Willkommen zu einer gemeinsame Begegnung, um einige Möglichkeiten dafür zu erfahren.

16:30 - 17:00

Kaffeepause

17:00 - 18:00

Bounded Contexts finden mit Domain Storytelling

Dr. Stefan Hofer

Sie wollen einen Monolithen modularisieren? Fachliche Silos einreißen? Den richtigen Zuschnitt für Microservices finden? Oder setzen Sie Domain-Driven Design ein und sind auf der Suche nach Bounded Contexts? Es gibt viele Gründe, warum sich Architekten mit fachlichen Schnitten beschäftigen. Ein guter Schnitt ist schwer zu finden und schlechte Schnitte bringen große Probleme mit sich. Modellierung und Heuristiken helfen, dieses schwierige Thema anzugehen. In diesem Vortrag stelle ich mit Domain Storytelling eine Modellierungstechnik vor, die Ihren Werkzeugkasten für fachliche Schnitte ergänzt. Wir werden Domain Storytelling gemeinsam ausprobieren und ich berichte aus Praxisprojekten.

18:00 - 18:15

Raumwechsel

18:15 - 19:00

IoT in echt, aus Spaß zum Nutzen, Geschichten aus dem Industry Lab @ IBM Watson IoT

Mischa Soujon

Die Session zeigt wie aus Ideen von Kunden im Industry Lab mit den Möglichkeiten von IoT und IBM Watson Services Prototypen werden. Dazu sind natürlich auch Ergebnisse aus den Bereichen Automotive, Government, Insurance und Electronics zusehen und auszuprobieren. Eine Gedanken-Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine fordert die Gehirnaktivitäten und lässt überraschende Möglichkeiten erkennbar werden.

09:00 - 10:00

Keynote: Digitalisierung über Unternehmensgrenzen hinweg

Carola Lilienthal

Wie in jeder Großstadt leiden auch in Hamburg die Autofahrer, Fahrradfahrer und Fußgänger unter Baustellen und Staus. Besonders ärgern wir uns, wenn erst die Fahrbahndecke erneuert wird und dann einen Monat später die Straße oder der Fußweg erneut aufgerissen wird, um Stromleitungen oder Rohre zu erneuern. Muss das sein? In Hamburg wird das Baustellen- und Verkehrsmanagement gerade über Unternehmensgrenzen hinweg digitalisiert, um zwischen allen Beteiligten eine agile Abstimmungsprozess zu ermöglichen. Dieser Vortrag fasst zusammen, welche Erfahrungen man auf organisatorischer, architektonischer und menschlicher Ebene bei dieser Unternehmens-übergreifenden Digitalisierung machen kann.

10:00 - 10:30

Kaffeepause

10:30 - 11:30

µServices mit Spring Cloud - Ein Überblick für Architekten

Hermann Woock

Zum Betreiben von µServices benötigt das Projekt eine geeignete Infrastruktur. Diese schreckt viele Architekten oder Teams unnötig von der Entscheidung für eine µService-Architektur ab. Der Talk zeigt im Überblick die Möglichkeiten, die Spring mit seiner Cloud Lösung inzwischen bietet, um diese Infrastruktur für µServices bereitzustellen. Er hilft zum einen Architekten, die mit dieser Technologie arbeiten, um deren Einsatz zu ergänzen oder zu optimieren. Zum andern dient er als Anregung für Architekten, die mit anderen Technologien arbeiten, sich auf die Suche nach Tools zu machen, die ähnliche Lösungen bieten, oder die hilfreichen Features selber zu entwickeln. Der Talk soll Lust auf µServices machen, indem er präsentiert, in wie weit der Architekt durch Wahl der geeigneten Infrastruktur-Komponenten diese für den Entwickler so weit in den Hintergrund drängen kann, dass er diese kaum bemerkt und sich im Sinne von DDD voll auf die Umsetzung der Business-Logik konzentrieren kann. Das Motto ist DX, Developer Experience.

11:30 - 11:45

Raumwechsel

11:45 - 12:45

A Software Architect's view on Digital Product Design

Alexander Heusingfeld

Im Laufe der letzten Jahre ist eine Umbruch durch unsere Märkte gegangen, der oft mit dem Buzzword "Digitale Transformation" beschrieben wird. In diesem Vortrag möchte ich dieses Thema aus der Sicht eines Software Architekten beleuchten. Wir werden uns anschauen was diese “Disruption" ausmacht und welche Beispiele heute schon unseren Alltag bestimmen. Netflix und die Videotheken sind nur eines der Beispiele. Wir schauen uns an, was eigentlich digitale Produkte sind, und wie es diese Produkte schaffen, dass wir unseren Alltag ändern, uns dessen aber selbst kaum bewusst sind? Und was meinen die Leute eigentlich, wenn sie sagen "Das digitale Zeitalter hat eine neue Währung: Die Aufmerksamkeit" und was bedeutet das für mich. Ich werde erzählen, worauf wir als Software Architekten achten sollten, wenn wir unsere Produkte und Softwaresysteme fit machen wollen für das digitale Zeitalter.

12:45 - 14:15

Mittagspause

14:15 - 15:15

Vom Monolithen zu Self-Contained-Systems: Ein Praxisbericht

Daniel Rosowski

Microservices sind in aller Munde, aber die Enterprise IT sitzt meist noch auf ihrem Monolithen fest. Und zu Recht, denn Microservices sind mit Sicherheit nicht die nächste Evolutionsstufe des Monolithen. Self-Contained-Systems (SCS) beschreiben einen Architekturstil, bei dem ein Monolith in mehrere, in sich geschlossene Systeme aufgeteilt wird, um der Komplexität Herr zu werden. SCS befinden sich sozusagen zwischen dem Monolithen als das eine Extrem und den Microservices als das andere. In diesem Vortrag möchte ich kurz allgemein auf den Architekturstil eingehen und eine Abgrenzung zu Microservices und dem Monolithen wagen. Daraufhin werde ich auf die praktischen Herausforderungen, die bei der Zerlegung des Monolithen auftreten, eingehen. Es gibt einige lessons learnt die ich gerne anhand von praktischen Beispielen zeigen möchte, wie z.B., dass erhöhte Komplexität als Zwischenschritt für die Zerlegung in Kauf genommen werden muss. Am Ende werde ich noch die organisatorischen Auswirkungen beleuchten, die eine Zerlegung eines großen Systems mit sich bringen, wie z.B. die Teambildung und die Projektorganisation.

15:15 - 15:30

Raumwechsel

15:30 - 16:30

Sollbruchstellen in Microservices

Alexander Hofmann

Nach den großen Software-Monolithen der letzten 20 Jahre schlug das Pendel vor zwei Jahren ins andere Extrem: Mit Microservices konzipierten wir Software-Architekten kleine autonome Einheiten, die unsere Probleme bei Wartbarkeit und Betrieb der Software lösen sollten. Heute wissen wir: Microservices haben viele Vorteile, bringen jedoch eine andere Komplexität mit sich. Bei zu feingranularem Schnitt der Services verlagern wir einen großen Teil der Fachlichkeit in die Kommunikation; Erweiterungen, Refactorings, Fehlersuche, Betrieb werden plötzlich aufwendiger – und wir landen ebenfalls in einer – nun verteilten - Wartungshölle. Unser Fazit aus drei Jahren Bau und Betrieb von Microservices lautet deswegen: Schneide deine Microservices nicht zu klein. Nutze hexagonale Architekturen und baue in größere Microservices fachliche Sollbruchstellen ein. Löse eine Funktion anhand dieser Bruchstellen heraus, wenn der Microservice zu groß wird – und erst dann! Im Vortrag zeige ich, wie wir Sollbruchstellen konzeptionieren und umsetzen. Ich erläutere unsere Referenzarchitektur und zeige konkrete Code-Beispiele aus zwei Kundenprojekten.

16:30 - 17:00

Kaffeepause

17:00 - 18:00

Graphen!

Holger Tiemeyer

Eines der elementaren Aspekte einer jeden Architektur ist eine treffende Modellierung des Domänenmodells, also desjenigen Abbildes fachlicher Ausprägungen, das im System durch die Ablauflogik verändert und persistiert wird. Sofern die fachlichen Anforderungen komplexe Beziehungstypen u.a. über mehrere Hierarchiestufen eines Modells hinweg definieren, kann das Entwicklungsteam bei einer gewünschten Abbildung auf relationale Strukturen vor enorme Herausforderungen gestellt werden. Graphenbasierte Datenhaltungen fokussieren auf die Lösung dieser Herausforderung: Die Abbildung komplexer Beziehungen und Beziehungstypen auf ein effektiv verwaltetes Datenmodell. Die Sicht auf eine Problemlösungsdomäne anhand der Beziehungen der abzubildenden fachlichen Entitäten kann dabei zu sehr intuitiven und effizienten Lösungen führen. In diesem Vortrag sollen die Aspekte einer graphenorientierten Datenmodellierung und -abbildung anhand eines umgesetzten Projektbeispiels mit Spring Data Neo4j erläutert werden.

18:00 - 18:15

Raumwechsel

18:15 - 19:00

IoT in echt, aus Spaß zum Nutzen, Geschichten aus dem Industry Lab @ IBM Watson IoT

Mischa Soujon

Die Session zeigt wie aus Ideen von Kunden im Industry Lab mit den Möglichkeiten von IoT und IBM Watson Services Prototypen werden. Dazu sind natürlich auch Ergebnisse aus den Bereichen Automotive, Government, Insurance und Electronics zusehen und auszuprobieren. Eine Gedanken-Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine fordert die Gehirnaktivitäten und lässt überraschende Möglichkeiten erkennbar werden.

09:00 - 10:00

Keynote: Softwarearchitektur und Agile Transformation -
Widerspruch oder Win-Win?

Andreas Rausch

Agile Entwicklungsansätze haben sich in den letzten Jahren in der Praxis etabliert und gefestigt. Ganze im Sinne von „Welcome the Change“ ist damit verbunden die grundsätzliche Einstellung, dass Änderungen willkommen sind und jederzeit aufgegriffen werden sollten. Andererseits hat die Bedeutung von Software-Architekturen als wesentlicher Erfolgsfaktor von Projekten enorm zugenommen. Eine Software-Architektur als „Framework for Change“ legt dabei flexible aber auch stabilere Bereiche in einem System fest. Die mit der Software-Architektur verbundene Stabilität und Standardisierung im Projekt steht auf den ersten Blick im Widerspruch zur Änderungskultur von agilen Projekten. In dem Vortrag soll dieser potentielle Wiederspruch erörtert und Lösungsansätze aufgezeigt werden.

10:00 - 10:30

Kaffeepause

10:30 - 11:30

Life after microservices - shifting the boundaries

Uwe Friedrichsen

So, here we are: Microservices, and everything they bring with them, like Spring Cloud, Kubernetes, Docker, ELK, you name it. We learnt and worked hard to master all of it. And now, finally, we feel prepared for the next years to come. Hmm, but what about post-industrial markets? Not your turf! Digitization? So what! Dissolving market boundaries? You couldn't care less! And yet those and other non-IT topics may question your laboriously acquired skills very soon. In this session we will first examine, how those non-IT topics create new forces on software engineering. Based on that we will try to understand the drivers of future IT solutions and how that is going to affect your work - including unraveling the mysteries behind hypes like cloud-native, serverless, APIs, platforms and more. Finally, we will derive what you as a software engineer can do to sustain or even increase your market value in a shifting market, based on a well-balanced combination of new and timeless skills. After the session, besides getting an idea how looking outside-the-box can help you making better decisions inside-the-box you will have a much better idea how to stay ahead of the curve.

11:30 - 11:45

Raumwechsel

11:45 - 12:45

Funktionale Softwarearchitektur goes iSAQB

Dr. Michael Sperber, Nicole Rauch

Was ist funktionale Software-Architektur? Im Vergleich zu OO-Architektur setzt funktionale Software-Architektur (FSA) auf unveränderliche Daten, algebraische Abstraktionen und eingebettete domänenspezifische Sprachen. Das Resultat sind flexible und robuste Architekturen, die gegenüber OO weniger komplex sind und weniger versteckte Abhängigkeiten mit sich bringen. Anders als bei OO-Architekturen sind FP-Architekturen unmittelbar in Code umgesetzt: Architekturmuster werden generisch implementiert und als Libraries ausgeliefert. FP-Prinzipien tauchen meist im Zusammenhang mit speziellen FP-Sprachen auf, sind aber allgemeingültig und damit auch (mit Einschränkungen) auf die Entwicklung in Nicht-FP-Sprachen übertragbar. Funktionale Programmierung war lange ein Nischenthema, drängt aber zunehmend in den Mainstream. Entsprechend bereiten wir gerade zusammen mit dem iSAQB ein Modul für den "Advanced Level" der CPS-Ausbildung vor. Auf dieses wollen wir im Vortrag neugierig machen.

12:45 - 14:15

Mittagspause

14:15 - 15:15

IT-Trends in Einklang bringen – Reisebericht von der Bundesagentur für Arbeit

Ralf Ernst, Ulrich Gerkmann-Bartels

In den letzten Jahren hat sich das IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit wie viele andere auf den Weg gemacht Ihre IT-Projekte durch die Einführung von agilen Vorgehensweisen schneller, risikoärmer und kundenzentrierter umzusetzen. Begleiten Sie die Vortragenden in einer gemeinsamen Reise entlang eines überdimensionierten User Journey - Plakates zur „Softwareentwicklung in der BA“. Auf der Reise lernen Sie unsere Sichtweisen und Vorgehensweise an den wichtigsten Stationen aus der Perspektive der Softwarearchitektur in einem Gesamtbild auf dem Weg zum Kunde kennen. Dabei wird unter anderem von folgenden Ereignissen auf dem Weg berichtet: Die Abkehr und Neuausrichtung von Architekturmustern und -vorgaben, Der Umgang und Vorgehensweise mit Architekturentscheidungen, Nutzung von neuen Technologie und Softwarearchitekturen und Ihre Wirkung auf die Organisation, Herausforderungen und Abstimmung zwischen agilen Projekten und klassischen Linieneinheiten, Durchführung von motivierenden Maßnahmen. Untermalt wird die Reise mit einzelnen Bildern zum zurückgelegten Weg aus dem Alltag eines erfolgreichen Online-Projektes.

15:15 - 15:30

Raumwechsel

15:30 - 16:30

Daten, das neue Öl aus und um Autos: Architektur-Erfahrungen aus dem Aufbau der Datenplattform Caruso und der Initiierung eines digitalen Ökosystems

Matthias Naab, Ulrich Keil

Digitaler Wandel ist in aller Munde und doch oft ein abstrakter Begriff. Wir erläutern die Rolle der Architektur an einem ganz konkreten und realen Beispiel: dem Startup Caruso Dataplace, das einen B2B-Datenmarktplatz für Telematikdaten aus Fahrzeugen und weitere Daten rund um Fahrzeuge aufbaut und ein digitales Ökosystem aus Datenanbietern und –konsumenten ins Leben rief. Das offene Ökosystem umfasst z.B. Fahrzeughersteller, Teilehersteller, Werkstätten, Zulieferer, Logistiker, Versicherungen, Teilehändler und Dienstleistern. Wir berichten von der Arbeit der Architekten im Spannungsfeld von Geschäftsmodellen, Technologien und Recht eines entstehenden Ökosystems. Wir teilen Erfahrungen und Erkenntnisse darüber, was Architekturarbeit bei der Initiierung von digitalen Ökosystemen und Plattformen besonders herausfordernd macht und wie wir zentrale Aspekte gelöst haben. Kernherausforderungen sind z.B. Offenheit bei gleichzeitiger Sicherheit und Vertrauen sowie hohe Attraktivität für Partner bei gleichzeitig einfachem Eintritt ins Ökosystem.

16:30 - 17:00

Kaffeepause

17:00 - 18:00

Steinzeit war gestern! Vielfältige Wege der Cloud-nativen Evolution

Mario-Leander Reimer

Jahrzehnte lang haben wir mehr oder weniger erfolgreich monolithische Enterprise Applikationen gebaut. Leider können diese Systeme und deren Betriebsmodelle den hohen Anforderungen moderner Geschäftsmodelle nur noch schwer genügen. Kurze Release-Zyklen, Antifragilität und Hyperscale scheinen unerreichbar zu sein. Was also tun? Muss man diese Systeme alle neu bauen? Das ist sicherlich kein besonders ökonomischer und sinnvoller Weg. Dieser Vortrag zeigt mögliche Wege der Cloud-nativen Evolution von Bestandssystemen und berichtet aus der Praxis.

09:00 - 10:00

Keynote: Softwarearchitektur und Agile Transformation -
Widerspruch oder Win-Win?

Andreas Rausch

Agile Entwicklungsansätze haben sich in den letzten Jahren in der Praxis etabliert und gefestigt. Ganze im Sinne von „Welcome the Change“ ist damit verbunden die grundsätzliche Einstellung, dass Änderungen willkommen sind und jederzeit aufgegriffen werden sollten. Andererseits hat die Bedeutung von Software-Architekturen als wesentlicher Erfolgsfaktor von Projekten enorm zugenommen. Eine Software-Architektur als „Framework for Change“ legt dabei flexible aber auch stabilere Bereiche in einem System fest. Die mit der Software-Architektur verbundene Stabilität und Standardisierung im Projekt steht auf den ersten Blick im Widerspruch zur Änderungskultur von agilen Projekten. In dem Vortrag soll dieser potentielle Wiederspruch erörtert und Lösungsansätze aufgezeigt werden.

10:00 - 10:30

Kaffeepause

10:30 - 11:30

Evolutionäre Architektur - Das neue Normal

Stefan Toth

Damit größere Systeme oder Systemlandschaften über einen längeren Zeitraum hohe Qualität ausstrahlen, sind sowohl technische als auch fachliche Änderungen unausweichlich. Je kleinteiliger und stetiger wir uns um Innovation kümmern können, desto besser können wir in einem immer dynamischerem Umfeld überleben. Evolutionäre Architekturansätze können hier helfen und etablieren sich immer mehr als der neue Standard, das neue Normal. Diese Session zeigt welche Faktoren Softwarearchitektur heutzutage erfolgreich machen. Ich stelle den Zyklus evolutionärer Architekturentwicklung vor: Von Lernfenstern mit Experimenten und erlaubten Abweichungen vom „Standard“, über weich definierte Regeln und geförderte Innovation bis hin zur eingeschränkten Anwendbarkeit von überholten Konzepten. Dabei spielen aktuelle Konzepte wie Anti-Zähigkeit und Fitness-Functions eine zentrale Rolle. Beispiele aus realen Entwicklungsvorhaben verdeutlichen die Konzepte.

11:30 - 11:45

Raumwechsel

11:45 - 12:45

Schöne neue reaktive Welt

Jan Guntowski, Daniel Hübner

Bei idealo haben wir in einem Zeitraum von über 15 Jahren eine Preisvergleichsplattform geschaffen. Aus dem Startup wurde ein schnell wachsendes Unternehmen, mehr Teams, mehr Entwickler, mehr Fachlichkeit. Die monolitischen Systeme, die im Hintergrund ihre Arbeit verrichteten, waren nicht mehr in der Lage, den äusseren Faktoren gerecht zu werden: Es musste etwas passieren. Zum Jahreswechsel 2016/17 wurde die Entwicklungs- und Produktabteilung reorganisiert, nun geschnitten nach Fachlichkeit statt Systemen. Die neuen Teams sollten selbständig und handlungsfähig sein. Der Vortrag beleuchtet aus Sicht eines Team und einer Fachlichkeit die Probleme, Lösungen und Herausforderungen, die eine solche Transformation auf technischer Ebene mit sich bringt. Auf den Punkt gebracht: Was passiert, wenn Conway's Law greift und wie gestaltet sich ein Weg in eine schöne neue reaktive Welt?

12:45 - 14:15

Mittagspause

14:15 - 15:15

Blockchain – Eine innovative Architektur auf Herz und Nieren geprüft.

Marcus Klüsener

Blockchain, die Erfindung hinter Bitcoin ist ein Beispiel für eine "revolutionäre" Softwarearchitektur. Sie bietet die Grundlage für neue, innovative und potenziell gewinnbringende Anwendungen und schickt sich an, zahlreiche Geschäftsmodelle zu verändern. Der Erfolg von Blockchain basiert auf ihrer Softwarearchitektur, die zu dem Zweck eine digitale Währung zu entwickeln, bewährte Bausteine zu einem neuen System komponiert. In diesem Vortrag werden anhand eines konkreten Anwendungsfalls diese Bausteine, ihre Beziehung untereinander und die Auswirkung der Komposition auf den soziokulturellen Kontext analysiert und bewertet.

15:15 - 15:30

Raumwechsel

15:30 - 16:30

Qualitätsverbesserungen in Legacy Systemen

Jeannette Wernicke

Dass die Reduzierung technischer Schulden ein wichtiger Faktor in langlebigen Softwarearchitekturen ist, hat sich in der Softwareentwicklung mittlerweile herumgesprochen. Häufig bestehen die technischen Schulden in Legacy Systemen jedoch aus einer Vielzahl kleinerer oder größerer Problembereiche. Wie entscheidet man dann, welche dieser Baustelle die wichtigste ist oder die dringendste? Sind Architektur-Anpassungen notwendig? Wie können diese diskutiert, kommuniziert und bewertet werden? Welche Auswirkungen haben geplante Änderungen? Gibt es Tools die Analyse unterstützen können? Diese Fragen werden am Beispiel eines Rentenversorgungssystems, das seit 10 Jahren im Einsatz ist, diskutiert und mögliche Vorgehensweisen zur Verbesserung vorgestellt.

16:30 - 17:00

Kaffeepause

17:00 - 18:00

Improving your architecture one step at a time

Michael Mahlberg

Todays ever changing world – or VUCA-world as analysts like to call this combination of Volatile, Uncertain, Changing and Ambiguous circumstances we live in – calls for more changes to existing systems than ever before. Especially since the ongoing trend of 'digitalization' spreading to all kinds of businesses. Alas, almost any system, that has grown long enough to seriously earn its living also has grown some unpleasant aspects. Of course the antidote is well known: we “just” have to refactor mercilessly and apply clean coding while following all the architectural paradigms applicable and appropriate for the given context. Most of the time that is not how the systems have evolved. Thus we have to improve running systems torn between the need for new functionality from the business, the need for fewer bugs from the users and the developers’ need for more maintainable systems. This conundrum inspired aim42, an open source approach for architecture improvement. Consisting of a pattern catalogue and process guidance it offers practical advice for this challenging area. aim42’s iterative model takes analysis, evaluation, and improvements into account and enables discussions on a higher level of abstraction than purely technical approaches. Combining this approach with process control techniques from the Kanban method architectural improvements can be performed as an integral part of evolving the product. A definitive improvement compared to the firefighting mode we encounter all to often. This talk presents an overview of the key aspects of the aim42 approach and the techniques from the Kanban method that can be employed to handle these seemingly “intangible” tasks according to business and technical priorities.

 

Lunch & Learn

zusätzliche Veranstaltungen

13:25 - 14:10

How to survive a Microservices Migration

André Christ

Many blog articles and presentations suggest that Microservices cure all pains of Software Architecture. This talk will share good and bad experiences and lessons learned of a transition from a classical LAMP-stack to a distributed services architecture. While growing from a 4-person startup to a scale-up with 50 people, LeanIX started that transition early on. Only six years after founding, LeanIX has replaced all of its codebase for its single product.

Programm committee

Carola
Lilienthal

Mitglied der Geschäftsleitung WPS - Workplace Solutions GmbH. Buchautorin.

@Cairolali

Mahbouba
Gharbi

ITech Progress

@MahboubaGharbi

Stefan
Tilkov

Innoq

@stilkov

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Location and Venue

Spend two inspiring days in the cultural center, the historical city of Munich. The city offers many great hotels, restaurants and galleries.

Venue

Hotel NH München Ost Conference Center

Einsteinring 20

85609 München - Aschheim

Germany

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Nearby Accomodation

Innside Messe München

Humboldtstrasse 12

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B&B Hotel München-Messe

Otto-Hahn-Straße 11

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Hotel Graf Lehndorff

Graf-Lehndorff-Str. 4

81829 München

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